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Alles über CBD – Die kleine Schwester von THC im Fokus
 15/01/2018 - 13:00:00

Cannabis besteht aus mehr als 500 Inhaltsstoffen. Die wichtigsten von ihnen sind THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), die zur Gruppe der Cannabinoide gehören. Im Gegensatz zu THC macht CBD nicht high, bietet dafür ein großes medizinisches Potenzial. Mit ein Grund, warum in den vergangenen Jahren ein regelrechter CBD-Boom entstanden ist. 

Selbst wer sich nicht für Cannabis interessiert, hat wohl schon etwas von CBD gehört. Die Medien überschlagen sich mit Nachrichten zu den vielen gesundheitlichen und medizinischen Einsatzmöglichkeiten. CBD soll erfolgreich sein im Kampf gegen Angst, Paranoia, Epilepsie, Schmerzen und Entzündungen. Akne soll es heilen und ja, sogar Krebs könne CBD die Stirn bieten.

Tatsächlich verweisen immer mehr Studien, Experten und Patienten auf die positiven medizinischen Effekte. CBD findet sich nicht nur in Arzneimitteln wie Tabletten, Kapseln und Salben, sondern auch in Ölen und Nahrungsmitteln. Die Lebensmittelindustrie hat CBD noch vor der Pharmaindustrie entdeckt. Doch ist wo CBD drauf steht, auch immer CBD drin? Worauf sollte man als Konsument achten?

In Cannabis sind mehr als 500 aktive Inhaltsstoffe enthalten, wovon etwa 100 zur Gruppe der pflanzlichen Cannabinoide (= Phytocannabinoide) gehören. Die beiden wichtigsten von ihnen heißen THC und CBD. Wie ein Geschwisterpaar ergänzen, harmonieren oder streiten sie miteinander. Der für Konsumenten wichtigste Unterschied liegt darin, dass THC psychoaktiv wirkt, während CBD als nicht-psychoaktiv gilt. High wird man von CBD also nicht, es gibt aber Menschen, die eine beruhigende Wirkung wahrnehmen. Studien haben gezeigt, dass CBD die Effekte von THC abschwächt und so etwa die Ängste eindämmt, die durch den Konsum von (zu viel) THC entstehen können.

Dr. Ethan Russo gilt als Koryphäe auf dem Gebiet der Cannabinoidforschung. In gut verständlichen Worten erklärt er auf www.cannabis-med.org, was CBD eigentlich ist: „CBD war früher beispielweise weit in den Cannabislandrassen aus Afghanistan und Marokko verbreitet, ist jedoch weitgehend aus Cannabis für den Freizeitkonsum verschwunden. Es findet sich in Faserhanf, im Allgemeinen jedoch in einer geringen Konzentration. CBD hat eine zunehmende Aufmerksamkeit durch seine verschiedenen medizinischen Eigenschaften erzielt, darunter schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkungen ohne Rausch oder Sedierung. Es reduziert auch die Nebenwirkungen des THC, wenn sie gemeinsam verabreicht werden, insbesondere Angst und schnelle Herzfrequenz. Zusammen eingenommen, können die beiden Komponenten bei vielen Anwendungen synergetisch wirken.“

CBD in der Medizin und Erfahrungsberichte

Die Forschungsergebnisse sind vielversprechend: CBD ist bei vielen Krankheiten und Symptomen einsetzbar, zum Beispiel bei Angststörungen, Schmerzen, Epilepsie, Entzündungen und möglicherweise sogar bei Krebs. CBD, ein Stoff mit Potenzial? Ganz sicher! Das hat auch Großbritannien eingesehen und CBD offiziell als Arzneimittel zugelassen. An dieser Stelle muss aber auch darauf hingewiesen werden, dass die meisten verfügbaren Informationen zu CBD aus der Grundlagenforschung stammen. Es gibt zu wenige Studien am Menschen, sodass der echte therapeutische Nutzen noch nicht adäquat abgeschätzt werden kann. Was wir aber jetzt schon tun können, ist Zuhören. Persönliche Erfahrungsberichte von Patienten sind nämlich genau so wertvoll wie wissenschaftliche Ergebnisse. Sind Sie Arzt, Apotheker oder Pfleger und interessieren sich für medizinisches Cannabis? Dann empfehlen wir Ihnen diese Seite mit Informationen zum Einsatz von Cannabinoiden in der Medizin.

CBD-Produkte und Anwendungen

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CBD ist das Nahrungsergänzungsmittel der Stunde. Neue Unternehmen betreten den Markt und wollen sich ein Stück vom Kuchen abschneiden. Das gilt besonders für die Schweiz. In fast allen großen Städten gibt es mittlerweile CBD-Gras, CBD-Öle, Lebensmittel und sogar CBD-E-Flüssigkeiten zu kaufen. Gleichzeitig entsteht ein unübersichtliches Netz von Produzenten, Zwischenhändlern und Verkäufern. Der Qualität der Produkte kommt dies definitiv nicht zugute. Bei Stichproben wurden Produkte gefunden, die kein oder viel weniger CBD enthielten, als auf der Verpackung angegeben. Auch die Kontaminierung mit Bakterien oder Pestiziden ist in manchen Fällen ein Problem.

Wie kann man als Konsument sicherstellen, ein hochwertiges Produkt zu kaufen? Die Antwort ist einfach: Finden Sie heraus, wo und zu welchen Bedingungen Hanf angebaut und daraus CBD gewonnen wird.

Sensi Seeds hat mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung mit Cannabis und Cannabinoiden. Sämtliche CBD-Produkte werden von unserem Schwesterunternehmen HempFlax mit größter Sorgfalt und ohne Chemie hergestellt. Weil wir Produktion und Verkauf aus einer Hand anbieten, können wir unseren Kunden sichere Produkte von höchster Qualität garantieren. Aktuellstes Beispiel dafür ist unser CBD-Kokoshanföl, das nicht nur gesund ist, sondern auch richtig gut schmeckt.

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