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Silizium als Pflanzenstärkungsmittel
Autor: Robert Brungert 27/09/2017 - 09:07:00

Hier liegt gewiss kein Mangel vor 

Mills Vitalize zum Sprühen und für die Nährlösung 

Beim Pflanzenanbau darf Silizium nicht fehlen. Die Pflanzen benötigen nur sehr wenig von diesem Spurenelement. Es ist fast in jedem Substrat, nicht aber in Torf, Kokos, Blähton oder ähnlichen Substraten enthalten. In einigen, aber nicht allen Düngerpräparaten, ist Silizium ebenfalls vorhanden. Einen massiven Mangel werden die Pflanzen also nur selten erleiden, einen minimalen jedoch öfter, als man denkt. Etwas mehr Silizium kann deswegen nur positiv auf die Pflanzengesundheit und damit die Ernteergebnisse wirken. Es macht einen Unterschied, ob nur der Mangel vermieden, oder ein Optimumwert erreicht wird. Das Mills Vitalize kann als Siliziumpräparat zur Blattdüngung oder im Gießwasser verwendet werden. 

Silizium ist genau wie andere Spurenelemente oder Nährstoffe reaktionsfreudig, kann jedoch nur in gewissen Verbindungen von der Pflanze aufgenommen werden. Auch Eisen oder andere Spurenelemente reagieren mit anderen Stoffen oder oxidieren, womit sie für die Pflanzen wiederum unbrauchbar sind. Geht es um Silizium, dann tritt vielleicht kein akuter Mangel auf. Mit einer besseren Versorgung der Pflanzen mit real verfügbarem Silizium werden diese jedoch sichtbar profitieren.

Der Unterschied zwischen der Minimum- und Optimumversorgung

Wenn Pflanzen nicht minimal, sondern optimal mit Silizium versorgt werden, dann wird bereits beim Samen die Keimfähigkeit verbessert. Weiterhin fördert Silizium das Wurzeln und kräftigt zugleich den Wuchs der Pflanze. Sie wird in ihrem Wasserhaushalt stabilisiert, was besser vor Austrocknung schützt und die Aufnahme anderer Nährstoffe wird gefördert. Die Stiele wachsen kräftiger, die Blätter sind grüner und die Blüten können besser an Masse zunehmen, um auch gleichmäßiger und besser zu reifen. Die vitalere Pflanze besitzt zugleich gegen Krankheiten oder Schädlingen eine höhere Widerstandskraft.

Die optimale Versorgung mit Silizium wirkt also wie ein Pflanzenstärkungsmittel. Von Mills Vitalize wären gerade einmal ein bis zwei ml pro 10 Liter Gießwasser notwendig. Für die Blattdüngung wären es ein ml auf einen Liter. Es sind also wirklich nur kleine Mengen, die den Unterschied machen.

Warum wird Mills Vitalize als Silizium-Präparat empfohlen?

Mills Nutrients ist nicht der einzige Düngerhersteller, der die positiven Eigenschaften von Silizium entdeckt hat. Dieses Spurenelement für sich allein ist als Orthosiliziumsäure immer sauer. In vielen Siliziumpräparaten oder später in der Nährlösung beeinflussen auch andere Faktoren den pH Wert. Geht es allein um die Blattdüngung, dann können auch Siliziumpräparate mit niedrigem oder hohem pH-Wert verwendet werden. Wird das Siliziumpräparat zugleich dem Gießwasser zu geführt, dann soll es jedoch einen niedrigen pH-Wert mit bringen. Mills Vitalize wurde deswegen auf einen niedrigen pH-Wert stabilisiert und hält sich länger, als viele andere Siliziumpräparate.

Bei einem hohem pH-Wert kann das Siliziumpräparat die anderen Nährstoffe ausfällen. Diese verlieren damit ihre Eigenschaften für die Pflanze, da die Wurzeln sie nicht mehr so gut oder gar nicht mehr aufnehmen können. Mills Vitalize hat einen niedrigen pH-Wert, die anderen Nährstoffe werden deswegen nicht beeinflusst. Dennoch soll die Nährlösung nicht länger als vier Tage stehen. Wenn doch, dann soll Mills Vitalize erst drei bis vier Tage vor dem erneuten Auffüllen vom Wassertank zu geführt werden.

Jeder kann für sich selber den Test machen: Es werden mehrere Pflanzen gepflegt. Die einen werden mit einem Siliziumprodukt gedüngt, die anderen nicht. Man kann direkt vier Testgruppen bilden. Die einen werden ohne Siliziumprodukt gepflegt. Die anderen erhalten es als Blattdüngung, die nächsten mit dem Gießwasser und die übrigen Pflanzen als Blattdüngung und mit dem Gießwasser. Solange es eine saure Siliziumquelle ist, wird die vierte Pflanzengruppe mit hoher Wahrscheinlichkeit die besten Ergebnisse bringen wobei die erste zurück bleibt.

Mills Vitalize liefert den Pflanzen Silizium 

Zur Sicherheit:

Wird viel zu viel Silizium gegeben, kann die Pflanze dadurch wiederum Schaden nehmen, womit es nur einmal in der Woche mit dem Gießen gegeben werden soll. Generell gilt auch hier, dass immer die Herstellerangaben beachtet werden, um das „zu wenig“ oder „zu viel“ zu vermeiden.

Weiterhin ist Mills Vitalize hoch konzentriert und soll vor der Verwendung geschüttelt werden. Man soll es nicht auf die Hände schütten, sondern in das Wasser. Wenn es keine Blattdüngung sondern Gießwasser wird, dann kommt zuerst Mills Vitalize, dann der Dünger, dann wird der pH-Wert angeglichen. Wenn das Wasser nicht zu kalt oder warm ist, kann gegossen werden.

Hier findest du das vollständige Düngeschema von Mills Nutrients: Düngeschema

Zur Info:

Wer lieber ein Siliziumpräparat als Langzeitdünger zum Boden geben möchte, der kann es mit Mills Vitabrix versuchen. Aber auch hier kommt es auf den richtigen Umgang mit diesem Mittel an, damit für die Pflanzen ein Optimum erreicht wird. Eine Einzelgabe hält zwei bis drei Wochen und wird anschließend als Topdressing mit auf den Topf gegeben.

Es handelt sich bei beiden Produkten um ein Bio-Produkt. Es wird eine Kieselsäure stabilisiert, die damit als saure Siliziumquelle dient. Entscheidend ist, dass dieses Silizium zugleich wasserlöslich ist, womit Mills Vitalize als Blattdüngung und für das Gießwasser verwendet werden kann. Wird eine Blattdüngung vorgenommen, werden auf den Blättern keine Rückstände zurück bleiben, wenn ein kalkfreies Wasser verwendet wird.

Der Beitrag Silizium als Pflanzenstärkungsmittel erschien zuerst auf Hanf Magazin.

Original Artikel:Silizium als Pflanzenstärkungsmittel



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