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Profil eines Cannabis-Promis: Sanjay Gupta
06/09/2017 - 12:00:00

Wer ist Sanjay Gupta? 

Name: Sanjay Gupta 

Staatsbürgerschaft: US-Amerikaner 

Geburtsdatum und -ort: 23. Oktober 1969 in Novi, Michigan, USA 

Was man über Dr. Sanjay Gupta wissen muss 

Biografie 

Sanjay Gupta ist Neurochirurg und TV-Journalist. 

Dr. Gupta ist das Kind indischer Immigranten. Er studierte an der University of Michigan und wurde 1993 zum Dr. med. promoviert. Er ist ein Emory Healthcare-Neurochirug am Grady Memorial Hospital und hat sich auf Wirbelsäulen-, Trauma- und 3?D?Bild geführte Operationen spezialisiert. Im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit für CNN wurde er 2003 in die 1st Marine Expeditionary Force eingebettet und nahm an dem 2. Golfkrieg gegen den Irak teil.

Seine bemerkenswerte Karriere als Arzt und Journalist brachte ihm erheblichen Ruhm und Einfluss. 2009 lehnte er den Posten des Gesundheitsministers in der Obama-Regierung ab.

Dr. Sanjay Gupta produzierte einen Cannabis-Dokumentarfilm mit dem Titel ‚Weed‘ („Gras“), der 2013 in drei Teilen gesendet wurde. Ursprünglich war er ein Gegner der Entkriminalisierung. Seine Forschungen brachten ihn aber dazu, diese Position zu revidieren und seitdem offen für medizinisches Cannabis einzutreten.

Familie

2004 heiratete Gupta Rebecca Olson, eine auf Familienrecht spezialisierte Rechtsanwältin. Zusammen haben sie drei Töchter.

Wichtige Tätigkeiten und Erfolge

Im Januar 2011 wurde Dr. Sanjay Gupta vom Forbes-Magazin zu „einem der 10 einflussreichsten Prominenten“ gewählt.

Die bemerkenswerte Revision seiner Auffassung hat viele beeindruckt und sogar zu der Züchtung einer medizinischen Sorte mit der Bezeichnung Gupta Kush geführt.

Dr. Gupta hat in Interviews erklärt, dass er selbst Cannabis konsumiert habe, um dessen Wirkung am eigenen Leibe zu spüren.

Einige Zitate von Dr. Sanjay Gupta

„Beinahe 70 Jahre lang wurden wir in den Vereinigten Staaten [über Cannabis] furchtbar und systematisch in die Irre geführt. Ich entschuldige mich für die Rolle, welche ich selbst dabei gespielt habe.

… Ich entschuldige mich, da ich bislang nicht umsichtig genug gewesen bin. Ich habe nicht genau genug hingeschaut. Ich habe keine Studien von kleineren Labors aus anderen Ländern berücksichtigt, die bemerkenswerte Forschungen geleistet haben. Und ich war auch ablehnend gegenüber dem lauten Chor legitimer Patienten, deren Symptome sich durch Cannabis gebessert haben.

… Fälschlich vertraute ich der Drogenbehörde DEA, welche Cannabis wegen solider wissenschaftlicher Erkenntnisse zu einer Substanz nach Anhang 1 erklärten. Ich glaubte, dass sie Gründe hätten, Cannabis zu den gefährlichsten Substanzen zu zählen, die keinen anerkannten medizinischen Nutzen, sondern ein hohes Missbrauchspotenzial haben‘.

Sie hatten aber keine fundierten wissenschaftlichen Studien, welche diese Behauptung stützen, und jetzt weiß ich, dass beide Annahmen mit Blick auf Cannabis unzutreffend sind. Es hat kein hohes Missbrauchspotenzial, und es gibt völlig legitime medizinische Anwendungen.“

Original Artikel:Profil eines Cannabis-Promis: Sanjay Gupta



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