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Mehr Marihuanakonsumenten in den USA
01/09/2016 - 14:20:00

Anstieg der Verwendung messbar, jedoch nicht beim Ausbruch von Psychosen. 

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Die wenigen Jahre in denen medizinisches Cannabis und Marihuana zu Genusszwecken in Bundesstaaten der Vereinigten Staaten relegalisiert wurde, haben nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen. Studien beobachteten das Konsumverhalten der US-Bevölkerung über einen Zeitraum von zwölf Jahren und haben einen Trend wahrgenommen. Es gibt mehr Marihuanakonsumenten in den USA, seitdem die Freigabe des grünen Krautes an Fahrt aufnahm. Ein Anstieg in der Verwendung von Marihuana wäre deutlich messbar, jedoch keine vergleichbare Erhöhung im Ausbruch von Psychosen wahrnehmbar, was Mediziner wiederum verwundert. 

596,500 Erwachsene wurden zwischen 2002 und 2014 vom US National Survey on Drug Use and Health erfasst, deren Daten vom National Institute on Drug Abuse ausgewertet wurden. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass während 2007 ein bemerkenswerter Umschwung in der Gesellschaft stattgefunden hat, der neben einer breit gefächerten Akzeptanz von Marihuana auch das Konsumverhalten der Amerikaner veränderte. Ein Anstieg von knapp drei Prozent sei messbar gewesen, was ungefähr zehn Millionen Menschen ausmache, die neu zu den Cannabiskonsumenten zählten. Somit wären knapp 34 Millionen Menschen in 2014 mit Marihuana in Berührung gekommen. Auch hätte sich der Anzahl der täglichen Nutzer im Gegensatz zu 2002 ungefähr verdoppelt. Circa achteinhalb Millionen Bewohner der USA nutzten Hanf 2014 nahezu täglich. Dagegen wenig angestiegen sei die Anzahl der Menschen, die Cannabis erstmalig ausprobierten. Während 0,7 % Prozent der Amerikaner Marihuana in der länger zurückliegenden Vergangenheit erstmalig ausprobierten, habe sich diese Zahl in den letzten zwölf Jahren nur auf 1,1 % Prozent erhöht. Bei 25 Staaten, die medizinisches Marihuana für Patienten erlauben und vier Staaten, die es als Genussmittel akzeptieren, keine sonderlich bedenkliche Summe. Ebenso sei die Zahl der auffälligen Konsummuster stabil geblieben, was laut Aktivisten für einen verantwortlichen Umgang spräche und die unsinnige Kriminalisierung von Konsumenten verdeutliche.

Am Wichtigsten klingt jedoch das Ergebnis der Aufzeichnungen, das über die Gefahren von hervorgerufenen Psychosen Aufschluss gibt. Obwohl die Sortenvielfalt und der Wirkstoffgehalt von kommerziellem Cannabis durch zielgerichtete Züchtungen laut Vollzugsbehörden bedenklich stark gestiegen sei, wäre kein Anstieg im Ausbruch von psychischen Krankheiten festzustellen. Da andere Überprüfungen in Vergangenheit aber oft gegenteilige Ergebnisse präsentierten, wäre dies nun etwas verwirrend für die beteiligten Forscher. Beide Faktoren widersprächen sich schließlich. Ein großes Problem bei der Wahrheitsfindung stelle letztendlich die Gesetzeslage dar, die bis zum Juli 2016 einzig der Universität von Mississippi einen Anbau von Cannabis zu Forschungszwecken erlaubte. Mehr Marihuanakonsumenten verlangten einen Anstieg der Erforschung.

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