Hempyreum.org
Local Time
English (UK) Deutsch (DE) Français (FR) Español (ES) Italian (IT)
Können Dating-Apps das Kiffer-Stigma brechen?
 21/09/2018 - 13:00:00

Die Dating-Realität der Kiffer

Cannabis-Konsumenten begegnen sich auf zufälligste Arten und Weisen, wie beispielsweise beim Verlassen der Wohnung ihres Dealers, wo sie zufällig mit einem/-er attraktiven Mitkunden/-in ins Gespräch kommen – was allerdings so selten vorkommt, dass es eine äußerst schöne Überraschung darstellt, wenn es denn mal passiert. Festivals können auch gute Orte sein, um gleichgesinnten Freaks über den Weg zu laufen und Joints mit ihnen zu teilen. Solange das Event aber nicht bekanntermaßen ein Canna-Publikum anzieht, ist es auch hier reine Glückssache. Außerdem, seien wir ehrlich, sind Kiffer zwar ein sonderliches Völkchen, aber keineswegs alle gleich. Ganz im Gegenteil, denn aufgrund sehr unterschiedlicher Interessen und Konsumgewohnheiten sind Kiffer wahre Individualisten.

Wenn es jedoch um Dating geht, teilen Cannabis-Konsumenten einige interessante Eigenschaften, so eine

Basierend auf diesen Statistiken können wir davon ausgehen, dass eine beträchtliche Anzahl von Nicht-Konsumenten gesetzestreue Kirchgänger sind, während ihre kiffenden Gegenstücke regelrechte Schlampen sind – eine oberflächliche Verallgemeinerung, die Konsumenten tagtäglich zu spüren bekommen. Der umstrittene

Es wird viel mehr als eine Legalisierung erfordern, um das Stigma des Cannabis-Konsums zu brechen. Man braucht ein Massenaufklärungsprogramm, das einen kulturellen Wandel herbeiführt. Dabei steht außer Frage, dass Apps wie die Puffyapp bei dieser Entwicklung eine Rolle spielen werden. Aufgrund ihrer eher diskreten Natur sprechen Online-Dating-Apps sowohl diejenigen Kiffer an, die ihren Konsum geheim halten möchten, als auch die, die offen andere Kiffer kennenlernen und sich mit ihnen vernetzen wollen. Gibt es einen besseren Ort für Ladys auf der Suche nach einer Weed-Connection, als Cannabis-Dating-Apps?

Die

Die Puffyapp ermöglicht es Benutzern, Fotos und Videos zum Thema Cannabis zu veröffentlichen, sodass alle Fotos, die nicht auf Facebook veröffentlicht werden können, endlich ein Zuhause finden. Facebook lässt die Finger allerdings keineswegs vom Cannabis-Kuchen. Sowohl HighThere! als auch 420 Singles bieten die Möglichkeit, sich mit einem Facebook-Account anzumelden und verwenden sogar das gleiche Profilbild. Das zeigt, dass nicht unbedingt jeder das Bedürfnis verspürt, seinen Cannabis-Konsum geheimzuhalten – eine Statistik über diese Personen wäre interessant…

Um mit jemandem auf Puffyapp ins Gespräch zu kommen, müssen sich beide Parteien zunächst verbinden, was die App von anderen Cannabis-Dating-Plattformen unterscheidet, auf denen jeder jeden auf der Website kontaktieren kann, sobald ein Account aktiv ist. Diese Funktion bietet nicht nur Spaß, sondern auch eine gewisse Sicherheit. Die Suchfunktion funktioniert ähnlich wie bei Tinder: Benutzer können Mitglieder ablehnen („pass“), bis sie jemanden finden, mit dem sie „puffen“ wollen, und wenn das Gegenüber interessiert ist, kann ein Gespräch beginnen. HighThere! funktioniert ähnlich, nur dass die Tasten mit „next“ und „connect“ versehen sind.

Zu früh für „Grüne Liebe“

Wir sind noch weit von dem Tag entfernt, an dem ein Spliff in der Öffentlichkeit so selbstverständlich angezündet werden kann, so wie man sich ein Glas Wein einschenkt. Momentan ist jedes Mittel recht, das dabei hilft, das auf Cannabis lastende Stigma zu brechen, auch Dating-Apps – auch wenn sie ihr eigenes Stigma mitbringen.

Eine aktuelle Umfrage des Technologieunternehmens ReportLinker ergab, dass 39 Prozent der Paare ihren Partner durch Freunde trafen, verglichen mit 8 Prozent, die sich durch Dating-Apps kennenlernten. Nur 19 Prozent der Singles in den USA nutzen eine Dating-Site. Obendrein haben 54 Prozent der Befragten eine negative Meinung über Online-Dating-Plattformen im Allgemeinen.

Schätzungen zufolge liegt die Zahl der Kiffer weltweit bei rund 180 Millionen, aber die tatsächliche Zahl ist wahrscheinlich dreimal so hoch, wenn nicht sogar höher. Das sind viele Leute, die darauf warten, aus ihrem stillen Kiffer-Kämmerlein zu kommen und sich vielleicht sogar zu verlieben. Wenn die meisten Menschen sich immer noch auf Freunde verlassen, um neue Kontakte zu knüpfen, dann ist ein altmodisches persönliches Gespräch immer noch der beste Weg, jemanden kennenzulernen, bei dem der Funke überspringen kann. Was also tun? Sollten wir alle unsere Smartphones wegpacken, die Laptops ausschalten und mehr in der Wohnung unserer Dealer chillen?

The post Können Dating-Apps das Kiffer-Stigma brechen? appeared first on Sensi Seeds Blog.

Original Artikel: Können Dating-Apps das Kiffer-Stigma brechen?

..

©2018 - Hempyreum.org - Nachrichten aggregator über Hanf und Cannabis [Beta] | Alle Rechte und Inhalten sind Eigentum der Jeweiligen Inhaber

Werbung