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CBD und seine Bioverfügbarkeit – CBD richtig verstoffwechseln
Autor: Miguel Bischoff  29/08/2018 - 09:30:00

CBD kann auf viele verschiedene Arten und Weisen in unseren Blutkreislauf gelangen – es hat bei jeder Applikations- oder Konsumform eine unterschiedliche Bioverfügbarkeit. Welche ist eigentlich die effizienteste und effektivste Konsumart?


Bevor wir diese Frage beantworten, wollen wir kurz erklären, was „Bioverfügbarkeit“ überhaupt bedeutet. „Bioverfügbarkeit“ wird als der Grad und die Geschwindigkeit definiert, mit der eine Substanz – also ein Wirkstoff – in unserem Stoffwechselkreislauf aufgenommen bzw. an einen Ort mit physiologischer Aktivität transportier wird. Zu Deutsch: Die Bioverfügbarkeit ist der Anteil, der es von der eingenommen Substanz in den Blutkreislauf schafft, wo es sein Wirkungsspektrum entfalten kann. Die Bioverfügbarkeit eines Stoffes hängt größtenteils von der Konsumform ab.

Wie kann ich die Bioverfügbarkeit von CBD bei der Anwendung maximieren?

Grundsätzlich lässt sich sagen: Je mehr Fette und Öle – auch als Lipide bezeichnet – aufgenommen werden, desto besser wird CBD in unserem Körper verstoffwechselt. Das liegt daran, dass CBD lipophil – also fettlöslich – ist. Fette helfen dem Körper dabei, CBD an die relevanten Rezeptoren des Nervensystems zu befördern. Studien belegen, dass die Bioverfügbarkeit von CBD in Kombination mit Pflanzenölen um bis zu das Dreifache erhöht werden konnte.

Vor allem beim oralen Konsum von CBD sind Fette für die Erhöhung der Bioverfügbarkeit wichtig. So wird das Lymphsystem zur Verstoffwechslung von CBD aktiviert und ein Teil des Wirkstoffs kann, ohne über die Leber metabolisiert werden zu müssen, an die Rezeptoren gelangen.

Welche Art der Anwendung ist am günstigsten – die Aufnahme von CBD maximieren?

Sprays mit CBD zum Inhalieren und der sublinguale Konsum von CBD sind am effektivsten und stellen dem Körper am meisten unverändertes CBD für den Stoffwechsel zur Verfügung. Das liegt mitunter daran, dass durch diese beiden Anwendungsformen das CBD direkt in das Blut gelangt und nicht zuerst den Umweg über den vom Magen – oder beim Rauchen über die Lunge nehmen muss. Im Folgenden stellen wir ein paar gängige Anwendungsformen vor.

Rauchen und Verdampfen von CBD, oraler und sublingualer Konsum

Das Rauchen oder Verdampfen von CBD-Blüten mithilfe eines Vaporizers ist eine beliebte Methode für die Aufnahme von CBD. Die Aufnahme von CBD durch die Lunge und dessen Übertragung in das Blut dauert zwar länger als bei sublingualen Produkten wie Tinkturen, Konzentraten, Tabletten oder Sprays, geht aber doch schneller vonstatten als beim oralen Konsum von Kapseln, Esswaren und Ölen.

Außerdem ist die Wirkung beim Verdampfen um ein vielfaches stärker. Das Verdampfen bringt noch weitere Vorteile mit sich, wie etwa etwas mehr Diskretion beim Konsum und bessere Dosierungsmöglichkeiten bei der Verwendung von Blüten. Manche Anbieter preisen das Verdampfen von CBD als die effizienteste Konsummethode an – und das ist gar nicht so unwahrscheinlich: Die Bioverfügbarkeit liegt nämlich bei etwa 50-60%.

Die orale Aufnahme von CBD

Bei der oralen  Aufnahme von CBD ist die Wirkung aufgrund der geringeren Bioverfügbarkeit schwächer. Das liegt an dem sogenannten „First-Pass-Effekt“. CBD wird beim oralen Konsum sowohl in der Leber als auch im Magen-Darm-Trakt verstoffwechselt. Das ist der Grund dafür, dass die Bioverfügbarkeit beim oralen Konsum von CBD nur bei 15% liegt.

Dadurch, dass der Wirkstoff erst durch die Leber muss sinkt die Bioverfügbarkeit – aber auch, wenn die Bioverfügbarkeit bei dieser Anwendungsform vergleichsweise gering ist, hat sich gezeigt, dass die Wirkung länger anzuhalten scheint, als bei anderen Formen der Anwendung. Ein beliebtes Produkt für die orale Anwendung ist CBD-Öl.

Erfahrungsberichte und Studien legen außerdem nahe, dass die Bioverfügbarkeit nicht nur von den bereits erwähnten Faktoren abhängig ist. Darüber hinaus ist es wichtig, welche Terpene und andere Cannabinoide im Öl enthalten sind. Durch den sogenannten Entourage Effekt liegt die Besonderheit der Wirkung im Zusammenspiel aller Wirkstoffe.

Anmerkung: Eine höhere Bioverfügbarkeit heißt nicht unbedingt bessere Wirkung. Manche Studien legen nahe, dass Cannabinoide erst durch ihre Verstoffwechselung richtig wirksam werden – die geeignete Anwendungsmethode ist eine sehr individuelle Sache. Am besten probiert man die gängigsten Methoden aus und entscheidet dann nach eigenen Erfahrungswerten, welche Anwendungsform die besten Ergebnisse erzielt.

Fazit zur Bioverfügbarkeit von CBD

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man wohl mit dem Vaporizer die besten Resultate erzielt. Die Bioverfügbarkeit ist hoch – Hanf-Extrakte zum Verdampfen bieten die Wirkung von CBD und anderer wirksamer, nicht berauschender Cannabinoide. Beim Kauf eines Vaporizers sollte man unbedingt auf dessen Anwendungsgebiet achten. CBD-Öl ist aber eine praktische und mittlerweile die gängigste Anwendungsform ohne zusätzliches Zubehör.

Der Beitrag CBD und seine Bioverfügbarkeit – CBD richtig verstoffwechseln erschien zuerst auf Hanf Magazin.

Original Artikel: CBD und seine Bioverfügbarkeit – CBD richtig verstoffwechseln

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