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Mila Jansen – Frau, Mutter, Ikone
 20/08/2018 - 11:00:00

„Wir waren alle auf der Suche nach dem Paradies. Hier. Jetzt.“ Hier und jetzt, das ist der 5. Dezember 1968 in

Sie bezieht ein kleines Zimmer im Zentrum von Amsterdam und arbeitet als Näherin in einem Modestudio. Dort lernt sie Henk Koster kennen, mit dem sie wenig später ihr eigenes Studio eröffnet. Kink 22 wird ein Hit und auf einmal gehört Mila zur jungen Avantgarde der niederländischen Modeszene. Sie jettet zwischen Amsterdam und London hin und her, feiert und nimmt LSD. Wenig später wird Kink 22 zum Opfer seines eigenen Erfolgs und Henk beschließt, sein Glück in der italienischen Filmindustrie zu versuchen. Aus Kink 22 wird Cleo de Merode, für viele der erste Coffeeshop der Niederlande. Das ist definitiv falsch, weil Drogen zwar toleriert und weitergegeben, niemals aber verkauft werden. Schnell entwickelt sich Cleo de Merode zum Fixstern der gerade explodierenden Musik-, Mode- und Kunstszene. Der Polizei ist Milas Teehaus ein Dorn im Auge. Die Klagen der Anwohner über Lärm und unsittliches Verhalten häufen sich. Als die Vormundschaftsbehörde damit droht, ihre Tochter wegzunehmen, geht alles ganz schnell. Mit Miloes an der Hand und 600 US-Dollar in der Tasche reist Mila auf dem Landweg nach Indien.

„Die Welt war unser Zuhause und wir waren bereit, es zu erforschen.“

Der zweite Teil des Buches spielt sich fast durchgehend in Asien ab. Als Leser fragt man sich, ob die Autorin wieder so ein bahnbrechendes Tempo anschlägt. Sie tut es nicht und das ist auch gut so. Mila wirkt reflektierter. Sie erlaubt sich, auch mal inne zu halten. Manchmal geht das gar nicht anders: „Wir hatten kein Geld. Es fühlte sich für uns wie die große Freiheit an. So viele unserer Pläne und Gedanken sind mit materiellen Dingen verbunden, aber wenn wir sie nicht haben, macht es keinen Sinn darüber nachzudenken, wohin wir reisen, welches Buch wir lesen, welche Kleider wir anziehen und was wir zu Abend essen wollen. Alles, was du tun kannst, ist Loslassen und Vertrauen.“ In Indien lernt Mila, dem Fluss des Lebens zu vertrauen. Sie merkt, dass die westliche Art Dinge ständig optimieren zu wollen, zu Frustration und Unzufriedenheit führt. Neben Miloes wird Mila Mutter von Merl, Lali und Chimed. Die Väter bleiben nur kurz bei der Familie. Unterhalt leistet keiner der beiden.

Mila findet immer einen Weg. In ausgehöhlten Büchern schickt sie Hasch nach Europa, in Delhi kauft sie mit Perlen und Pailletten bestickte Blusen, die sie in Los Angeles und New York für gutes Geld weiterverkaufen kann. Lange bevor „Fair Trade“ und „

Ans Sterben denkt die „Hash Queen“ noch lange nicht. Ich treffe die mittlerweile 74-jährige Mila im botanischen Garten von Amsterdam. Es ist einer dieser glühend heißen Sommertage, an denen die Luft flirrt vor Hitze. Mila hat keinen einzigen Schweißtropfen auf der Stirn. Wenn Sie lacht – und Mila lacht viel – senken sich Grübchen in ihren Wangen. Spitzbübisch grinst sie mich an und erzählt mir von ihren bevorstehenden Reisen. Das komplette Interview veröffentlichen wir in den nächsten Wochen exklusiv auf dem Blog von Sensi Seeds.

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Original Artikel: Mila Jansen – Frau, Mutter, Ikone

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