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Ein Schritt zurück: Verbietet Österreich Hanfsamen und -stecklinge?
 01/08/2018 - 10:15:00

Bislang sind in Österreich neben

So begründete die Regierung die Aufnahme des geplanten Schritts ins Regierungsprogramm auch mit der Sonderstellung Österreichs beim Thema Hanfpflanzen. Es könnte also durchaus sein, dass es das „Stecklings-Paradies Österreich“ schon bald nicht mehr gibt. Auf Nachfrage, ob und wann die Regierung ihre hanffeindlichen Pläne umzusetzen gedenkt, antwortete eine Sprecherin des FPÖ-geführten Bundesministeriums Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz noch im Mai relativ unkonkret: „Wir arbeiten die Punkte im beschlossenen Regierungsprogramm ab. Sollten wir das Thema bearbeiten, werden wir das entsprechend kommunizieren.“

Auch wenn es bislang noch keinen konkreten Fahrplan zum Verbot von Hanfstecklingen und Hanfsamen gibt, scheint die schwarz-blaue Regierung also an ihren Plänen festhalten zu wollen, Österreichs Hanfbauern noch in dieser Legislaturperiode zurück in die Kriminalität zu drängen.

Selbst „Blüten- und Fruchtstände auf der Hanfpflanze“ sind noch legal

Dies wurde dem Wiener Verein Hanfmuseum im Jahr 2015 so bestätigt:

„Die österreichische Rechtsprechung qualifiziert das Entstehen von Blüten- und Fruchtständen auf der Hanfpflanze noch nicht als Suchtmittelgewinnung. Erst das Ernten von nicht zur gewerblichen Nutzung zugelassenen Pflanzen mit ausgebildeten Blüten- und Fruchtständen, stellt Suchtmittelgewinnung im Sinne der Suchtmittelgesetzgebung dar“, hieß es damals noch aus dem österreichischen Innenministerium.

Mit dieser Aussage im Rücken hat sich 2015 der Verein Hanfmuseum im Rahmen der Eröffnung der

„Die eigentliche Botschafterin ist die Pflanze selbst. Wir sind keine ,Hurra-Legalize-Bewegung‘, sondern versuchen auf einer vernunftbasierten Weise, Einfluss auf die Diskussion zu nehmen“, erklärte Initiator Stivi Wolyniec bei der Eröffnung.

Wären die Behörden in Österreich auch nur ansatzweise vernunftbegabt, müssten die wertvollen Blüten nicht im Müll landen, sondern könnten von Anfang an neben Informations- auch Forschungszwecken dienen.

Doch anders als in den Niederlanden, Italien oder Deutschland hat Österreich nicht einmal ein Gesetz zur medizinischen Verwendung von Cannabis. In den Apotheken sind lediglich Dronabinol (Marinol) und Sativex erhältlich. Das ist angesichts der anhaltenden Kriminalisierung österreichischer Cannabispatienten ebenso unzeitgemäß und anmaßend wie die Vernichtung von Medizin oder das geplante Stecklings- und Samenverbot.

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