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Women of Cannabis Teil 2: Wir sind Mary Jane
 20/07/2018 - 07:30:00

Bei allen Bemühungen, bei denen Frauen, ihre Rechte und ihre Freiheit im Zentrum stehen, ist es natürlich wichtig, die Stimmen der Frauen selbst zu hören und zu würdigen. Ohne den direkten Einfluss von Frauen wird alles, was sich auf sie konzentriert, standardmäßig zu einer Erweiterung des männlichen Blicks. Verinnerlichter Sexismus und patriarchalische Voreingenommenheit haben dazu geführt, dass bei der Darstellung von Frauen sogar im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung wie dieser, an der Frauen maßgeblich mitgewirkt haben, Vorsicht geboten sein muss.

Ausstellungskuratorin Simone Badoux erwähnte im ersten Teil dieses Features, dass es unmöglich gewesen sei, sich für eine Frau zu entscheiden, die als Repräsentantin aller Cannabis-Frauen auf dem Ausstellungsplakat fungiere, weshalb man sich letztendlich für die Pflanze selbst entschied.  Tatsächlich ist es viel umfassender, überhaupt keine visuelle Definition von Weiblichkeit zu präsentieren, als eine, die andere Ausprägungen ausschließt.

Für diejenigen, die behaupten, dass es nicht notwendig sei, die Rolle der Frauen in der Cannabisbranche getrennt von der der Männer zu beleuchten und zu feiern, sollte ein Rundgang durch das Museum und die Galerie (eigentlich reicht fast jedes Museum oder jede Galerie) ausreichen, um zu belegen, dass Frauen derzeit stark unterrepräsentiert sind.

Wenn wir die Cannabisindustrie wirklich normalisieren, regulieren und legitimieren wollen, muss das  Ungleichgewicht der Geschlechter in dieser Branche ebenso angegangen werden wie in allen anderen Industrien. Wenn wir unsere Töchter ermutigen wollen, eine Karriere mit Cannabis zu machen, müssen wir ihnen positive Vorbilder aufzeigen. Wie das englische Sprichwort schon sagt: if you can’t see it, you can’t be it.

Vier Cannabis-Frauen, vier verschiedene Stimmen

Mila Jansen

Als oft genannter Einfluss auf die anderen Frauen in diesen Videos und auf Cannabis-Frauen in der ganzen Welt, ist Mila Jansen für viele eine Heldin. 1965 eröffnete sie eine Boutique in Amsterdam, Kink 22, die zwei Jahre später zu einem Teehaus und einem sozialen Zentrum geworden war, in dem täglich Geschichten, Erfahrungen und Cannabis weitergegeben wurden.

Danach verbrachte Mila vierzehn Jahre in Indien, um zu reisen, zu arbeiten und ihre Familie großzuziehen, bevor sie nach Amsterdam zurückkehrte und die Pollinator- und Ice-O-Lator-Systeme erfand, die die Haschischproduktion revolutionierten. Nicht umsonst ist sie als „Queen of Hash“ bekannt.

Mila ist seit vielen Jahren eine Freundin von Sensi Seeds und der Familie Dronkers. Sie hat einen kühnen und schönen Geist mit einer ausgeprägten bodenständig-praktischen Veranlagung und einem der ansteckendsten Lachen in der gesamten Cannabisindustrie.

Shiva Maniotidis-Spaarenberg

Shiva Maniotidis-Spaarenberg ist seit über einem Jahrzehnt die treibende Kraft hinter verschiedenen cannabisbasierten Events.

Sie organisierte und moderierte die „Cannabis Culture Awards“, die vom Hash Marihuana & Hemp Museum an Einzelpersonen und Gruppierungen verliehen wurden, die Herausragendes für die gesellschaftliche Akzeptanz von Cannabis (in all seinen Formen) geleistet haben; die Liste der Gewinner umfasst unter anderem den ehemaligen Premierminister der Niederlande, Dries van Agt, die „Global Commission on Drug Policy“ (vertreten durch Richard Branson) und jedermanns Lieblingsschmuggler, der schmerzlich vermisste Mr. Nice, Howard Marks.

Shiva zeichnete sich ebenfalls für die Eröffnung der „Hemp Gallery“ in Amsterdam und die offizielle Einweihung des Hash Marihuana & Hanf-Museums in Barcelona verantwortlich. Wie so viele berufstätige Frauen bewältigt auch Shiva die Doppelbelastung durch Karriere und Familie, die aus ihrem Mann, ihren insgesamt vier Kindern und zwei Hunden besteht.

Rosalinde Bierings und Odile

Rosalinde ist eine der Frauen, die Maria Cavali für die Ausstellung „We Are Mary Jane: Women of Cannabis“ fotografisch porträtiert hat, und nahm mit einer Gruppe von Freundinnen, darunter Odile, auch an der Eröffnung teil. Beide erklärten sich dazu bereit, ohne Vorbereitung interviewt zu werden, wodurch ihre Spontaneität und ihr Sinn für Humor bei der Beantwortung der Fragen umso deutlicher zum Vorschein kommen konnten.

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