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Wie man Grauschimmelfäule, Echten Mehltau und Cannabisschimmel erkennt und verhindert
 27/06/2018 - 11:05:00

Leider haben unsichtbare Schimmelpilzsporen bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie gut sichtbar werden, bereits eine größere Fläche verseucht. Die einzige Möglichkeit, Schimmel, Mehltau und

Prävention:

Achten Sie indoor auf eine ausreichende Luftzirkulation durch oszillierende Ventilatoren und einen starken Luftabzug. Es ist einfach zu erkennen, ob es Bereiche mit abgestandener Luft gibt, weil sich die Pflanzen dort nicht bewegen. Es sollte eine sanfte, aber sichtbare Bewegung der Fächerblätter und kleineren Äste geben.

Befindet sich ein Mangel an Luftbewegung über den Pflanzen, verstärken Sie den Luftabzug. Befindet er sich unter den Pflanzen, so richten Sie die oszillierenden Ventilatoren auf den Boden der Pflanzen. Outdoor ist es in der Regel unpraktisch, Ventilatoren auf Pflanzen zu richten. Wenn die Pflanzen in Töpfen stehen, hilft es ein wenig, sie tagsüber, wenn es nicht regnet, an eine exponiertere und windigere Position zu stellen.

Um zu verhindern, dass indoor oder outdoor Schimmel und Pilze auf Cannabis wachsen, kann der Luftstrom durch die Pflanzen und um die Buds herum erhöht werden, indem man große Fächerblätter und Äste ohne Buds vorsichtig abschneidet.

Wenn sich die Pflanzen in Richtung Erntezeit bewegen, konzentriert sich ihre Energie hauptsächlich in den Buds und wird ohnehin aus den großen Blättern herausgezogen, sodass es besser ist, diese für einen erhöhten Luftstrom zu opfern.

Ursache: Hohe oder niedrige Temperaturen ohne Schwankungen

Prävention:

Hohe Temperaturen (über 30 °C) oder niedrige Temperaturen (unter 18 °C) ohne Schwankungen schaffen ideale Brutstätten für Bakterien.

Für den Indoor-Cannabisanbau ist eine gewisse Temperaturschwankung wünschenswert, da sie dem natürlichen Temperaturabfall während der Nacht entspricht, und das Ziel des Indoor-Growings ist es bekannterweise, die bestmöglichen natürlichen Outdoor-Anbaubedingungen nachzuahmen.

Mit einem digitalen Thermometer, das die minimale und maximale Temperatur während eines 24-Stunden-Zyklus aufzeichnet, lässt sich feststellen, ob und in welchem Bereich Temperaturschwankungen auftreten. In der Regel sind es hohe Temperaturen, die Probleme beim Indoor-Anbau bereiten. Absenken kann man diese durch verstärkten Luftabzug und erhöhte Luftbewegung.

Nun, da die drei Hauptursachen von Schimmel, Fäulnis und Mehltau geklärt sind, kann man sich den drei Erkrankungen selbst und ihren Erscheinungsformen zuwenden.

Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea)

  • Anfangsanzeichen sind von innen nach außen bräunlich-orange, braun, schwarz oder grau werdende Knospen. Dies betrifft nicht nur die Härchen, sondern auch die Buds selbst. Grauschimmelfäule richtet sich gezielt gegen die Buds (man sieht sie nicht auf den Blättern).
  • Beginnt an kleinen Stellen und breitet sich sehr schnell aus, besonders unter den oben beschriebenen Bedingungen.
  • In einem frühen Stadium schwer zu erkennen. Es kann einige Blattspitzen geben, die an einer ansonsten gesunden Pflanze in der Nähe des „Ground Zero“-Punktes sterben. Die Innenseiten aller in der Nähe befindlichen Buds sind zu überprüfen.
  • Fortgeschrittene Stadien sind leicht zu erkennen, weil die Buds dann wie „Zombie-Weed“ aussehen – untot und sehr ungesund!

Echter Mehltau an Cannabis

  • Kann überall auftauchen, selbst an den Zweigen.
  • Verbreitet sich schnell und tötet die Pflanze während der Ausbreitung. Dies macht ihn jedoch leicht erkennbar.
  • Sieht weiß und pulvrig aus, so als wäre Talkumpuder auf die Pflanze gerieselt.
  • Formt sich bei Verschlimmerung der Symptome zu Bällchen, die fast wie weißer Schaum aussehen.
  • Hat den unverwechselbaren, klassischen Mehltaugeruch.
  • Lässt sich nicht abreiben (im Gegensatz zu Staub oder irgendeinem Pulver, das auf eine Pflanze hätte fallen können).

Schimmel auf Cannabis

  • Sieht weiß und pelzig aus, so wie gewöhnlicher Schimmel (auf Essen etc.).
  • Bildet gleichzeitig Flecken auf der ganzen Pflanze (Buds, Blätter, Zweige), kann also in der Anfangsphase schwer zu erkennen sein.
  • Schimmel befällt nur selten junge Cannabispflanzen (aber wenn, dann ist diejenige Pflanze höchstwahrscheinlich dem Tode geweiht).

Abschließend sei gesagt, dass es sich nie lohnt, schimmeliges oder vermodertes Cannabis zu konsumieren, egal wie viel Aufwand in eine Ernte gesteckt wurde. Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Krankheiten oder jeder anderen Art von Beschwerden sollten besonders vorsichtig sein, da ernsthafte gesundheitliche Probleme durch das Einatmen von Schimmelpilzsporen verursacht werden können!

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Original Artikel: Wie man Grauschimmelfäule, Echten Mehltau und Cannabisschimmel erkennt und verhindert

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