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Richter Müller – Cannabisverbot verfassungswidrig
Autor: Robert Brungert  21/06/2018 - 08:40:00

Wenn sich das Recht selber aushebelt

Jugendrichter und Buchautor Andreas Müller

Eigentlich sollen wir Bürger innerhalb der freien Welt möglichst viele Freiräume haben. Einzuschränken wären unsere Freiheiten nur dann, wenn wir fremdschädigend wirken, die Rechte anderer missachten oder möglicherweise die Sicherheit wirklich gefährdet ist. Richter Müller erklärt sogar, dass etwas erst dann in das Strafrecht gehört, wenn die Mehrheit der Bevölkerung das für richtig hält. Damit wäre noch offensichtlicher das Cannabisverbot verfassungswidrig, so ist es in seinem Vortrag am neunten Juni auf der

Cannabisverbot verfassungswidrig, so der Richter und seine Fans

Die Feinheiten der Justiz

„Wer vor Gericht besser lügt, der gewinnt“, so jemand, der schon vor Gericht stand. Natürlich soll man vor Gericht und auch ansonsten nicht lügen. Es liegt aber doch etwas Wahrheit in dieser Aussage. Die Kunst lautet, sich geschickt zu verhalten, um zu seinem Recht zu kommen. Es könnten zwei identische Fälle an zwei verschiedenen Gerichten mit einem Freispruch und einer harten Strafe ausgehen. Der eine hat sich geschickter angestellt und hatte auch Glück mit seinem Anwalt, Richter und den Schöffen. Der andere hätte sich genauso geschickt anstellen können, er hätte dennoch auf Granit gebissen. Es ist immer auch etwas Glück dabei, wie ein Prozess ausgeht, da die Justiz einen Ermessensspielraum hat. Selbst wenn eine Straftat fest steht, so kann noch immer die Minimal- oder Maximalstrafe ausgesprochen werden.

Auch wenn seit eh und je das Cannabisverbot verfassungswidrig ist, wenn dieser ganze War on Drugs nur ein geschickt getarntes Verbrechen an der Menschheit ist, so hilft einem das wenig, wenn das Gegenüber am längeren Hebel sitzt und aus Prinzip nicht will.

Der Beitrag Richter Müller – Cannabisverbot verfassungswidrig erschien zuerst auf Hanf Magazin.

Original Artikel: Richter Müller – Cannabisverbot verfassungswidrig

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Die Feinheiten der Justiz

„Wer vor Gericht besser lügt, der gewinnt“, so jemand, der schon vor Gericht stand. Natürlich soll man vor Gericht und auch ansonsten nicht lügen. Es liegt aber doch etwas Wahrheit in dieser Aussage. Die Kunst lautet, sich geschickt zu verhalten, um zu seinem Recht zu kommen. Es könnten zwei identische Fälle an zwei verschiedenen Gerichten mit einem Freispruch und einer harten Strafe ausgehen. Der eine hat sich geschickter angestellt und hatte auch Glück mit seinem Anwalt, Richter und den Schöffen. Der andere hätte sich genauso geschickt anstellen können, er hätte dennoch auf Granit gebissen. Es ist immer auch etwas Glück dabei, wie ein Prozess ausgeht, da die Justiz einen Ermessensspielraum hat. Selbst wenn eine Straftat fest steht, so kann noch immer die Minimal- oder Maximalstrafe ausgesprochen werden.

Auch wenn seit eh und je das Cannabisverbot verfassungswidrig ist, wenn dieser ganze War on Drugs nur ein geschickt getarntes Verbrechen an der Menschheit ist, so hilft einem das wenig, wenn das Gegenüber am längeren Hebel sitzt und aus Prinzip nicht will.

Der Beitrag Richter Müller – Cannabisverbot verfassungswidrig erschien zuerst auf Hanf Magazin.

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