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Zehn neue Studien zur Arzneipflanze des Jahres – Cannabis
 25/04/2018 - 10:45:00

Vor einem Jahr haben wir über „

Die Forscher konnten auch in der aktuellen Studie keine genetischen Unterschiede zwischen Indica- und Sativa-Proben finden. Allerdings könne man anhand des in der Studie erstellten Terpenprofils Rückschlüsse auf die Herkunft einzelner Sorten ziehen. „Es ist wahrscheinlich, dass Sorten durch ihre verschiedenen Aromen klassifiziert werden und nicht anhand ihrer genetischen Herkunft“, heißt es in der

Eine US-amerikanische Umfrage zu Drogenkonsum und Gesundheit stellte fest, dass Cannabis unter Senioren immer beliebter wird. Ausgewertet wurden Daten von 2006 bis 2013.

Der relative Anstieg betrug bei Erwachsenen im Alter von 50-64 Jahren 58,4 %. Die relative Zunahme bei den über 65-Jährigen war mit 250 % die höchste aller Altersgruppen.

Jugendschutz funktioniert besser ohne Strafen

Anders als bei älteren Menschen scheint die Schaffung eines kontrollierten Cannabis-Markts bei Jugendlichen weder Neugierde noch Probierfreudigkeit zu wecken. In Colorado, wo die Auswirkungen der Legalisierung seit fünf Jahren sorgfältig dokumentiert werden, scheint sich eher das Gegenteil zu bestätigen.

Laut dem Gesundheitsministerium von Colorado ist die sogenannte 30-Tage-Prävalenz jugendlicher Cannabiskonsumenten 2016 im Vergleich zu 2011 leicht gesunken.

Mit 21,2 % konsumierten 2016 etwas weniger Jugendliche Cannabis als im Durchschnitt der Vereinigten Staaten, wo die 30-Tage-Prävalenz unter Jugendlichen im gleichen Jahr bei 22 % lag. Damit bestätigt Colorado diesen Trend bereits zum zweiten Jahr in Folge.

Neue Studie: Δ9-THCA hat starke neuroprotektive Eigenschaften

Laut einer im British Journal of Pharmacology veröffentlichten Studie verfügt Δ9-Tetrahydrocannabinol über neuroprotektive Eigenschaften. Es ist das am häufigsten vorkommende Cannabinoid in der Cannabis-Pflanze.

Die spanischen Studie des Instituto Maimónides de Investigación Biomedica de Córdoba sieht Δ9-THCA als mögliche Behandlungsoption für Menschen mit lähmenden und nervenzerstörenden Erkrankungen.

Cannabis wirkt sich positiv auf die Libido aus

In einer Studie der Universität Stanford, die im Journal of Sexual Medicine veröffentlicht wurde, werteten Forscher die Ergebnisse von 50´000 Männern und Frauen zwischen 25 und 45 Jahren aus, die am US-Gesundheits-Survey teilgenommen hatten.

Ungeachtet Alter, Geschlecht, Ethnie oder Lebenssituation zeigte sich, anhand ihrer Angaben zu Cannabis-Konsum und der Sex-Häufigkeit, Folgendes: Regelmäßige Cannabis-Konsumenten haben 20 Prozent mehr Sex als Nicht-Konsumenten.

Laut dem Forscherteam aus Stanford hatten kiffende Frauen im Laufe von vier Wochen 7,1 statt 6 Mal Sex, Männer 6,9 statt 5,6 Mal.

Cannabis hilft HIV-Patienten, kognitive Funktion zu erhalten

Die Michigan State University (MSU) veröffentlichte im November 2017 eine möglicherweise bahnbrechende Entdeckung: Cannabis könnte HIV-Patienten helfen, ihre kognitiven Fähigkeiten zu erhalten.

„Es wird angenommen, dass die kognitive Funktion bei vielen HIV-Infizierten aufgrund chronischer Entzündungen im Gehirn abnimmt. Dies geschieht, weil das Immunsystem ständig zur Abwehr von Krankheiten stimuliert wird“, so Norbert Kaminski, Hauptautor der MSU-Studie, im AIDS-Journal.

Im Vergleich zu Cannabis-Patienten, hatten Patienten, die kein Cannabis konsumierten, sehr viele entzündete Zellen. Diejenigen, die Cannabis verwendeten, hatten laut Studienleiter Kaminski einen Wert, der einem gesunden Menschen, der nicht mit HIV infiziert ist, ziemlich nahe kommt.

Legales Cannabis senkt die Kriminalitätsrate

In den US-amerikanischen Grenzstaaten zu Mexiko, die über ein Programm zur medizinischen Verwendung von Cannabis verfügen, ist die Zahl der Gewaltverbrechen einer Langzeitstudie zufolge rückläufig. Nach der Einführung entsprechender Gesetze sank die Zahl der Gewaltdelikte um durchschnittlich 13 %.

Der größte Teil des in den USA konsumierten Cannabis stammt aus Mexiko, wo sieben große Kartelle den illegalen Drogenhandel kontrollieren.

„Diese Gesetze (legaler Anbau von Cannabis in Kalifornien) erlauben Bauern vor Ort, Cannabis anzubauen, das dann an Medical Dispensaries verkauft werden kann, wo es legal gehandelt wird“, sagte Ökonomin Evelina Gavrilova, eine der Autorinnen der Studie, kürzlich im britischen Guardian. „Diese Züchter stehen in direkter Konkurrenz zu den mexikanischen Drogenkartellen, die Cannabis in die USA schmuggeln. So werden die Gewinne der Kartelle kleiner.“

Gavrilova wertete zusammen mit ihren Kollegen Daten des FBI von 1994 bis 2012 aus. Sie fanden heraus, dass die Gesetzesänderung ihre signifikanteste Auswirkung in Kalifornien hatte. Hier konnte ein Rückgang der Gewaltdelikte von 15 % nachgewiesen werden, während Arizona mit 7 % den geringsten Rückgang aller Staaten mit legalem Cannabis zu medizinischen Zwecken verzeichnete.

Am stärksten betroffenen waren Kapitalverbrechen. Die Quote der Raubüberfälle ging seit der Legalisierung von medizinischem Cannabis um 19 % zurück, während die Mordrate in den betroffenen Staaten durchschnittlich um 10 % sank. Hier wiederum stachen die mit Drogenhandel verbundenen Tötungsdelikte heraus, deren Quote um erstaunliche 41 % fiel.

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