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Was ist das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom?
 12/03/2018 - 11:00:00

Das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom ist nicht gut erforscht und scheint eine neue Krankheit zu sein, die vor allem starke Cannabiskonsumenten betrifft. Seit dem ersten, 2004 registrierten Fall wurde viel über dieses mysteriöse Syndrom spekuliert. Handelt es sich um Cannabis-Intoleranz oder eine Neemöl-Vergiftung? Was hat es mit den heißen Bädern auf sich?

Cannabis-Hyperemesis-Syndrom (CHS) klingt so, als wäre William Randolph Hearst von den Toten auferstanden, um Cannabis-Liebhaber mit dem Schlimmsten zu verfluchen, was sein untotes Gehirn heraufbeschwören konnte.

„Sie werden unkontrolliert erbrechen! Sie werden annehmen, dass Cannabis helfen wird, weil es ein bewährtes Antiemetikum ist, aber es wird alles noch schlimmer machen! Die Phasen, in denen Sie sich übergeben müssen, werden bis zu einer Woche andauern! Herkömmliche Antiemetika werden nicht funktionieren! Ihr Arzt wird ob der Ursache ratlos sein! HAHAHAHAAAA!“

Scherz beiseite, es ist eine grausame Erkrankung und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass  ein  Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und dem Auftreten von Cannabis-Hyperemesis-Symptomen sowie des entsprechenden Rückgangs dieser Symptome innerhalb von durchschnittlich drei Monaten nach Beendigung des Cannabiskonsums besteht.

Korrelation ist jedoch nicht gleich Kausalität. Ungeachtet dessen, was die Boulevardpresse (die das Phänomen „Scromiting“ genannt hat, weil die Betroffenen sowohl schreien als auch erbrechen) behauptet, gibt es derzeit nicht genügend wissenschaftliche Beweise dafür, dass Cannabis allein die Ursache ist.

Was sind die Symptome des Cannabis-Hypermesis-Syndroms?

Die wörtliche Übersetzung von „Hyperemesis“ lautet „übermäßiges Übergeben“. Das ist das primäre Symptom. Dieses äußert sich in verlängerten Perioden von heftiger Übelkeit und Erbrechen, die durchschnittlich drei bis vier Tage andauern. Starke Bauchschmerzen begleiten die Krankheit.

Diese drei- bis viertägigen Phasen der Hyperemesis suchen die Mehrheit der Betroffenen etwa alle zwei Monate heim, was zu Gewichtsverlust, Dehydrierung und verständlicherweise einer Menge Stress führt! Viele müssen ins Krankenhaus eingeliefert werden und benötigen intravenöse Hydration und medizinische Behandlung.

Diesem Stadium geht die so genannte Prodromalphase voraus, in der den Betroffenen übel ist und sie sich fühlen, als ob sie sich jederzeit erbrechen könnten. Dieses Symptom wird von Bauchschmerzen begleitet, trotz derer es den Menschen in der Regel gelingt, eine regelmäßige Ernährung aufrechtzuerhalten.

Da diese Symptome recht vage sind und viele verschiedene Ursachen haben können, kann diese Phase jahrelang andauern und erst dann als Teil des Cannabis-Hyperemesis-Syndroms angesehen werden, wenn das Hyperemesis-Stadium begonnen hat.

Heiße Bäder, Cannabis-Hypermesis-Syndrom und das Syndrom des zyklischen Erbrechens

All diese Symptome treten auch bei einem ebenso seltenen und im wahrsten Sinne des Wortes ekelerregenden Leiden auf, dem Syndrom des zyklischen Erbrechens (englisch: cyclical vomiting syndrome (CVS)). Beide Erkrankungen haben ein weiteres Symptom gemeinsam und das ist sehr ungewöhnlich. In beiden Fällen haben Betroffene berichtet, dass sie Linderung empfunden haben, als sie heiß gebadet oder geduscht haben. Weil keine der beiden Bedingungen auf herkömmliche Antiemetika anspricht, ist das so genannte „zwanghafte Baden als erlerntes Verhalten“ sehr verbreitet, da es eines der wenigen Dinge ist, die zu helfen scheinen.

Es gibt sogar eine Anekdote über einen jungen Mann, der neben seine Dusche Lebensmittel gestellt hat, da es ihm nur beim heißen Duschen gut genug ging, um essen zu können. Etwa 60 % der Patienten, bei denen das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom oder das Syndrom des zyklischen Erbrechens diagnostiziert wurde, berichteten, dass sie heiße Bäder oder Duschen zur Linderung ihrer Symptome nutzen.

Cannabis-Hyperemesis-Syndrom und das Syndrom des zyklischen Erbrechens haben folgende Symptome gemeinsam:

  • Wiederholungszyklen von Magenschmerzen, extremer Übelkeit und Erbrechen
  • Zeiträume, in denen man sich zwischen den Phasen des Erbrechens relativ gut fühlt oder nur Übelkeit verspürt
  • Herkömmliche Antiemetika funktionieren nicht
  • Heiße Duschen oder Bäder helfen
  • Gewichtsverlust (wenig überraschend)
  • Extremer Durst, manchmal verbunden mit dem Erbrechen von Wasser, was weniger schmerzhaft ist als der Versuch, mit leerem Magen zu erbrechen
  • Die Betroffenen sind unter 50 Jahre alt

Was ist der Unterschied zwischen dem Syndrom des zyklischen Erbrechens und dem Cannabis-Hypermesis-Syndrom?

Wenn es darum geht, eine Diagnose zu stellen, werden Ärzte vor einige Probleme gestellt. Erstens ist über beide Syndrome nur wenig bekannt. Zweitens ist es üblich, dass Patienten jahrelang schmerzhafte und invasive Tests durchlaufen müssen, bevor eine Diagnose gestellt werden kann, da zunächst erst viele andere Krankheiten und Gesundheitsprobleme vermutet werden und dann ausgeschlossen werden müssen.

Oftmals haben Ärzte noch nicht einmal von diesen Leiden gehört, was es weiter erschwert, sie zu diagnostizieren! Laut einer deutschen medizinischen Studie von 2017 dauert es durchschnittlich etwa zehn Jahre, bis eine endgültige Diagnose gestellt wird.

Die gleiche Studie weist auch auf die vielen Symptome hin, die das Syndrom des zyklischen Erbrechens und das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom gemeinsam haben: „… beide sind gekennzeichnet durch wiederkehrende Phasen schwerer Übelkeit und Erbrechen … und Wohlbefinden zwischen den Phasen… In Bezug auf klinische Merkmale, die es ermöglichen würden, CVS von CHS zu unterscheiden, ist die Fachliteratur recht inkonsistent.“

Tatsächlich ist die einzige Voraussetzung für eine mögliche Diagnose von CHS im Gegensatz zu CVS der chronische Cannabiskonsum. Begleiterkrankungen, die als Hinweis auf das Syndrom des zyklischen Erbrechens anstelle des Cannabis-Hyperemesis-Syndroms aufgeführt sind, sind Migräne, psychiatrische Erkrankungen und eine schnelle Magenentleerung, auch „Dumping-Syndrom“ genannt. Die, die auf das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom hinweisen, sind hingegen verzögerte Magenentleerung oder Gastroparese sowie die Einstellung des Cannabiskonsums, die zum Ende der Hyperemesis führt.

Das heißt also in anderen Worten, dass, wenn Sie Cannabis konsumieren und Hyperemesis-Symptome aufweisen, die dann verschwinden, nachdem Sie aufhören Cannabis zu sich zu nehmen, die Diagnose im Grunde dadurch bestätigt wird.

Was ist der Zusammenhang zwischen dem Cannabis-Hyperemesis-Syndrom, dem Syndrom des zyklischen Erbrechens, heißen Bädern und scharfen Chili-Schoten?

Entgegen einiger Berichte, dass Cannabis-Hyperemesis als Syndrom insofern einzigartig ist, als dass es die Betroffenen dazu veranlasst, nur beim heißen Baden Erleichterung von lähmender Übelkeit zu verspüren, hat auch das Syndrom des zyklischen Erbrechens diese Eigenschaft. Da herkömmliche Antiemetika bei beiden Leiden nicht wirken, ist heißes Baden oder Duschen ein starkes Indiz dafür, dass eines der beiden Syndrome vorliegt. EIne im Januar 2018 veröffentlichte Studie weist auf den Grund hin, warum das Baden bei Menschen mit CHS zum „erlernten Verhalten“ wird und eine mögliche Ursache für CHS selbst ist.

Obwohl weitaus mehr Forschung notwendig ist, gibt es eine starke Hypothese, dass der langfristige Konsum von Cannabinoiden bestimmte Rezeptoren desensibilisiert und sie somit inaktiv macht. Die Rezeptoren des Transienten Rezeptor-Potential-Kationenkanals der Unterfamilie V (TRPV1) werden durch hohe Temperaturen, Cannabinoide und Capsaicin aktiviert – der Chemikalie in Chili-Schoten, die sie scharf macht und beim Verzehr ein brennendes Gefühl hervorruft.

Die TRVP1-Rezeptoren sind im gesamten Verdauungstrakt vorhanden. Wenn sie aktiviert werden, üben sie eine starke antiemetische Wirkung aus. Auch exogene Phytocannabinoide können dies auslösen, weshalb Cannabis als Antiemetikum wirkt. Wenn die Rezeptoren jedoch (in diesem Fall) dauerhaft den Cannabinoiden ausgesetzt und überreizt werden, was durch Cannabiskonsum geschieht, können sie vorübergehend „ausbrennen“ und inaktiv werden.

Die Theorie ist, dass dies das Verdauungssystem so sehr aus dem Gleichgewicht wirft, dass dies in den Symptomen von CHS resultiert – zuerst die (potentiell jahrelange) prodromale Phase von Übelkeit und Unwohlsein, schließlich das übermäßige Erbrechen. Nach dem Motto „Feuer mit Feuer bekämpfen“ werden die anderen Faktoren, welche die TRPV1-Rezeptoren stimulieren – Hitze und Capsaicin – angewendet, um sie dazu zu bringen, wieder zu funktionieren.

Diese Theorie wird nicht nur durch die häufigen Berichte über heiße Bäder bestätigt, die von Betroffenen beider Syndrome genutzt werden (60 % von ihnen laut Forschungsergebnissen), sondern auch durch die Anwendung von Capsaicin-Creme auf die Bauchmuskulatur von Cannabis-Hyperemesis-Syndrom-Patienten, die innerhalb weniger Stunden über eine Verminderung der Symptome berichteten.

Bisher wurden nur 15 Patienten so behandelt und deren Ergebnisse festgehalten, aber das ist schon sehr vielversprechend für ein Problem, das sich bisher als resistent gegen Lösungen erwiesen hat, die nicht die „Aufgabe von Cannabis“ bedeuteten.

Cannabis-Hyperemesis-Syndom – der neue Reefer Madness

Trotz des Mangels an stichhaltigen Beweisen, dass Cannabis-Hyperemesis (im Gegensatz dazu, mit Cannabis-Konsum in Verbindung zu stehen) durch Cannabis verursacht wird, haben die Mainstream-Medien dies als angeblichen Beweis benutzt, dass Cannabis tatsächlich ein Teufelskraut sei. Die kostenlose britische Metro-Zeitung versuchte zu behaupten, das Wort „Scromiting“ sei in US-Notaufnahmen geprägt worden, als sie mit betroffenen Cannabiskonsumenten überschwemmt wurden, obwohl diese Behauptung im Endeffekt widerlegt wurde.

Im Jahr 2015 warnte die Boulevardzeitung Daily Mail, die zwischen fanatisch pro und fanatisch contra Cannabis zu wechseln scheint – je nachdem, welche Haltung die empörendste Schlagzeile hervorruft –, dass Cannabis-Hyperemesis wahrscheinlich „Krankenhausressourcen auslaugen wird“, obwohl in Großbritannien zu diesem Zeitpunkt nur zwei Fälle gemeldet worden waren.

Mehrere Studien und etliche Nachrichtenberichte besagen, dass CHS auf dem Vormarsch wäre und dies mit der zunehmenden Zahl von Orten in Verbindung stünde, an denen Cannabis für den freizeitlichen und medizinischen Gebrauch legal ist. Dies ist jedoch noch nicht bewiesen (ebenso wie die genaue Ursache von CHS).

Der erste Fall von Cannabis-Hyperemesis in den Niederlanden wurde 2005 gemeldet, obwohl Cannabis dort bereits Anfang der 1970er-Jahre entkriminalisiert wurde – es ist also sicher keine Epidemie. Es gibt keine gemeldeten Fälle in Portugal (Entkriminalisierung 2001) oder Uruguay (Legalisierung 2017), die vom Autor gefunden worden konnten.

Es könnte einfach sein, dass es mehr gemeldete Fälle gibt, besonders in den USA, weil mehr Menschen sich jetzt in der Lage fühlen, Ärzten von ihrem Cannabiskonsum zu berichten, ohne Angst vor Repressionen haben zu müssen. Es gibt allerdings noch einen weiteren Faktor, der mit der Cannabis-Hyperemesis korreliert, der untersucht werden sollte.

Könnte Neemöl Ursache der Cannabis-Hyperemesis sein?

Die Verbindung zwischen Cannabis und Cannabis-Hyperemesis ist unbestritten. Die Ursache konnte man jedoch noch nicht nachweisen. Was ist, wenn nicht das Cannabis selbst, sondern etwas, das zusammen mit dem Cannabis eingenommen wird, das Problem ist?

Neemöl ist ein natürliches Pestizid, das in den USA für den biologischen Gebrauch zertifiziert ist. Das Wachstum der legalen Cannabisindustrie in den USA, zusammen mit dem Eifer vieler lizenzierter Züchter, ein biologisches Produkt zu produzieren, hat zu einer Zunahme der Verwendung von Produkten geführt, die Azadirachtin enthalten. Dies ist eine Substanz, die aus dem Neem-Baum gewonnen wird und Schädlinge tötet.

Die Symptome einer Neemöl-Vergiftung sind praktisch identisch mit den Symptomen von CHS – und nehmen in gleicher Weise ab, wenn man dem Neemöl und seinen Derivaten nicht mehr ausgesetzt wird.

Diese Hypothese wurde hauptsächlich von Cannabis-Liebhabern und nicht von Ärzten aufgestellt und es ist durchaus möglich, dass die konventionelle Wissenschaft einfach nicht genug darüber weiß, wie Cannabis angebaut wird, um diese Verbindung herzustellen. Derzeit gibt es 139 Produkte mit Neemöl, die beim Organic Materials Review Institute registriert sind und in den USA erhältlich sind.

Es ist jedoch weder für die Verwendung in Kanada zugelassen (wo es somit eigentlich illegal ist, es als Pestizid zu verwenden), noch in Großbritannien, wo die Cannabis-Konsumraten in der Bevölkerung mit denen in den USA vergleichbar sind, aber die gemeldeten Fälle von Cannabis-Hyperemesis-Syndrom weitaus geringer sind.

Die Albanien-Connection

2013 wurden in Albanien eine ganze Reihe von Vergiftungen gemeldet. Mehr als 700 Menschen „suchten Behandlung … wegen der Auswirkungen des Einpflanzens, Erntens, Pressens und Verpackens von Cannabis im Dorf Lazarat“. Lazarat war damals berüchtigt für seine Gesetzlosigkeit und industrielle Cannabisproduktion und beherbergte etwa 2.000 Menschen, die in den Cannabisfeldern arbeiteten.

Die Menschen, die einer Behandlung bedurften, waren fast alle Frauen und Kinder, die eher damit beschäftigt waren, Cannabis abzufertigen und zu verarbeiten, als die Pflanzen einfach abzuschneiden, und es ist noch unwahrscheinlicher, dass sie absichtlich etwas davon zu sich nahmen – besonders wenn ihre Arbeitgeber ihnen nur acht Euro pro zehn verarbeitete Kilo zahlten.

Ihre Symptome waren „Erbrechen, Magenschmerzen, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck“. Damals wurde dies allein dem Cannabis zugeschrieben. Es ist jedoch äußerst unwahrscheinlich, dass dies der Fall ist. Das sind ebenfalls die Symptome einer Neemöl-Vergiftung.

Es ist nicht nachweisbar, dass Neemöl als Pestizid auf den betreffenden Cannabisfeldern eingesetzt wurde. Sicher ist jedoch, dass Neemöl als organischer Dünger in ganz Albanien gefördert wurde, mit 400 Neembäumen, die 2005 im Rahmen eines „Raincoat-Pakets“ eingeführt wurden, zusammen mit Anwendungsschulungen für die lokalen Bauern. Das sind zwar Indizienbeweise, aber nichtsdestotrotz Beweise.

Also – was nun?

Es gibt keine definitiven Antworten auf die Frage, was das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom verursacht, warum es erst in den letzten zwei Jahrzehnten von Tausenden von Jahren des Cannabiskonsums entstanden ist und ob es überhaupt als Cannabis-Hyperemesis-Syndrom bezeichnet werden sollte – und nicht eher als „Mysteriösemesis-Syndrom“ oder als „mögliches Neem-Vergiftungs-Emesis-Syndrom“. Was wir aber daraus schließen können, sind die folgenden Punkte:

  • Das Syndrom des zyklischen Erbrechens und das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom unterscheiden sich nur in zweierlei Hinsicht – dem (bekennenden) Cannabiskonsum des Betroffenen und der Geschwindigkeit der Magenentleerung. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Menschen, bei denen CVS diagnostiziert wurde, auf Cannabiskonsum getestet wurden, sodass es anscheinend Sache des Einzelnen ist, die Ärzte darüber zu informieren. Basierend darauf, ist es dann möglich, dass einige Fälle von CVS eigentlich Fälle von CHS sind?
  • Eine Neemöl-Vergiftung ist praktisch identisch mit CHS. Neemöl wird beim legalen wie illegalen Anbau von Cannabis als organisches Pestizid verwendet. Wenn das Neemöl auf den Cannabisblüten zurückbleibt, kann es leicht von Menschen eingenommen werden, die sich seiner Anwesenheit nicht bewusst sind. Indizien deuten auf einige Fälle von Cannabis-Hyperemesis-Syndrom hin, bei denen es sich um eine Neemöl-Vergiftung handelt.
  • Die Wirksamkeit von heißen Bädern und Capsaicin-Creme bei der Behandlung von CHS deutet darauf hin, dass die Hypothese der TRPV1-Rezeptoren, die durch Cannabinoide überreizt werden, darauf hinweist, dass nicht alle Fälle von Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom durch Neemöl verursacht werden, da diese Behandlungsmethoden keinen Einfluss auf die Neemöl-Vergiftung haben würden.

Was tun, wenn Sie glauben, dass Sie das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom haben?

Erstens: hören Sie auf, Cannabis zu konsumieren. Unabhängig davon, ob es sich um Neemöl handelt oder nicht, müssen Sie Ihrem System eine Pause gönnen; die Symptome des Cannabis-Hyperemesis-Syndroms dauern in der Regel etwa drei Monate an, bis sie abnehmen.

Wenn Sie nach dieser Zeit weiterhin Symptome haben, könnte es sein, dass etwas anderes nicht in Ordnung ist, aber der einzige Weg, das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom auszuschließen, ist, mit der Verwendung von Cannabis aufzuhören.

Zweitens: gehen Sie zu Ihrem Arzt und erklären Sie ihm, was Ihrer Meinung nach passiert. Möglicherweise benötigen Sie zusätzliche Flüssigkeit und im Extremfall eine Infusion, um verlorene Flüssigkeit zu ersetzen.

Hatten Sie CHS oder kennen Sie jemanden, der CHS hat? Was glauben Sie, könnte die Ursache sein? Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung unten in den Kommentaren mit. 

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Original Artikel: Was ist das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom?

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