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CNN Report: Cannabis verbindet die Leidtragenden des Nordirlandkonflikts
05/03/2018 - 10:15:00

Belfast, einst eine der gefährlichsten Städte der Welt, war kürzlich Gastgeber des ersten Northern Irish Medical Cannabis Summits. Die Veranstaltung der United Patients Alliance umfasste ein breites Spektrum von Rednern. Besonders erfreulich, dass Menschen aus ehemals getrennten Gemeinden teilnahmen. Clark French berichtet für CNN und Sensi Seeds.

Das Karfreitagsabkommen von 1998 beendete die schreckliche Periode, die als der Nordirlandkonflikt (englisch „The Troubles“) bekannt war. Während dieser Zeit prallten gegnerischen Kräfte mit extremer Gewalt aufeinander und stritten darüber, ob der Norden Irlands, bekannt als Nordirland, aber eigentlich ein eigenständiges Land, ein Teil des Vereinigten Königreichs bleiben oder wieder der Republik Irland beitreten sollte. Obwohl die Gewalt nun größtenteils eingestellt ist, sitzen die Wunden, die sie verursacht hat, immer noch sehr tief – und die Ungewissheit darüber, was der Brexit für die Grenze zwischen den beiden Ländern bedeutet, droht, sie wieder neu zu entfachen.

Eine der gefährlichsten Städte der Welt

Selbst vor diesem Hintergrund sticht die Stadt Belfast hervor. Von den mehr als 3.600 Todesfällen zwischen 1969 und 2001, die durch diese Gewalt verursacht wurden, entfielen 1.600 auf die Hauptstadt Nordirlands. In den 1970er- und 1980er-Jahren galt sie als eine der gefährlichsten Städte der Welt. Seit Beginn des Konflikts im Jahr 1969 wurden so genannte Friedenslinien, imposante Mauern von bis zu 7,60 Metern Höhe, errichtet, um die Nachbarschaften der gegnerischen Fraktionen voneinander zu trennen. Solche Mauern gibt es zwar auch in anderen Städten, aber nirgends so viele wie in Belfast. Seit Jahrzehnten wird angenommen, dass es eines Wunders bedarf, um diese geteilten Gemeinschaften wieder zusammenzubringen.

Medicinal Cannabis Summit 2018

Wie wäre es mit einem Wunder in Form von medizinischem Cannabis? Mit zunehmender gesellschaftlicher Akzeptanz des Konsums und der Verbreitung von Cannabis Social Clubs und Selbsthilfegruppen erreichen die Berichte darüber, wie Cannabis Schmerzen und Leiden lindert, immer mehr Menschen. Die United Patients Alliance Northern Ireland veranstaltete kürzlich den allerersten Northern Irish Medical Cannabis Summit. Es ist möglicherweise die erste Veranstaltung, die Menschen von beiden Seiten der Belfaster Mauer und darüber hinaus auf so positive und persönliche Weise zusammengebracht hat. Wie die Cannabis-Aktivistin Dannielle McFarlane in diesem Video sagt: „Jeder hat jemanden, der krank ist.“ Jeder Mensch hat einen Freund oder ein Familienmitglied, dem mit medizinischem Cannabis geholfen werden könnte.

Clark French, Gründer und Direktor der United Patients Alliance, reiste nach Nordirland, um dort auf dem Gipfeltreffen zu sprechen und darüber zu berichten. Während er dort war, drehte er dieses fesselnde Kurzvideo mit Cannabis News Network über das Heilungspotenzial, das Cannabis nicht nur Patienten, sondern sogar ganzen Gemeinschaften bietet.

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Original Artikel: CNN Report: Cannabis verbindet die Leidtragenden des Nordirlandkonflikts

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