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G-Tools Bonanza #2 – Die Ertragsoptimierung
Autor: Dieter Klaus Glasmann  02/03/2018 - 12:07:00

Da im ersten Test des G-Tools Bonanza Growkits bei der Northern Lights nach wie vor keine Blütenansätze entstanden sind, dafür allerdings die Blätter sehr rasch begonnen haben gelb zu werden, kann davon ausgegangen werden, dass etwas mit der Pflanze nicht in Ordnung ist. Daher wird sie sozusagen ausgemustert und der Test ohne eine Northern Lights Ernte beendet.

Wenn wir den Ertrag der anderen berücksichtigen, und davon ausgehen, dass eine intakte Pflanze an Stelle der Northern Lights weitere 20-25 Gramm eingebracht hätte, kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass man alle zwei Monate 80-100 Gramm aus der Box herausbekommt ohne sich dafür ein Bein auszureißen, ohne teure Erde, ohne Düngezusatz, ohne Booster oder sonstiges. Auch wurden in diesem Versuch keine Stresstechniken angewandt, was bei Autoflowering Strains ja generell nicht viel Sinn macht. Da die Ertragsangaben der Samenhersteller allerdings weit über den Ergebnissen dieses Tests liegen, soll ein zweiter Durchlauf zeigen, ob mit etwas mehr Einsatz das Resultat optimiert werden kann.

Der zweite Durchlauf

In diesem zweiten Durchlauf im G-Tools Bonanza Growkit soll also unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus dem ersten Test der Ertrag optimiert werden. Dazu soll ein einziger passender Strain ausgewählt werden. Wahlkriterien sind die Informationen, die im vergangenen Growtest gesammelt werden konnten bzw. die Eckdaten der Box. Was wird also gesucht? Eine Pflanze mit kompaktem Wuchs, gern Autoflower, kurzer Lebenszyklus für schnelle Resultate, damit es in möglichst kurzen Abständen Neues zu berichten gibt. Beim ersten Versuch war ein Strain dabei, der leider schon im Anfangsstadium scheiterte. Dieser bekommt hier nun eine zweite Chance, die Royal Creamatic. Mit nur ca. 8 Wochen Lebensdauer eine der schnellsten Autoflowering Strains, die man finden kann. Da sie im Format und Ertrag zur Royal Dwarf Ähnlichkeiten aufweist, die Bestandteil des vorangegangenen Grows war, kann man sich an der Vorgabe orientieren, dass je Pflanze mit etwa 25 Gramm Ertrag gerechnet werden kann. Diese Erwartung gilt es nun zu übertreffen. Dies soll mittels Dünger und Booster erreicht werden, aber auch durch Optimierungen wie zum Beispiel genauere Beachtung des Abstands zwischen Pflanze und Leuchtmittel.

Da bei so wenig Zeit die Maßnahmen direkt ab dem ersten Tag ergriffen werden sollen, wird das Keimen mit Nitrozyme unterstützt, einem organischen Wurzel- und Wachstumsbeschleuniger, der einen schnellen kräftigen Wuchs von Wurzeln und Pflanze begünstigen soll. Als zweite mögliche Einflussnahme wird diesmal zu einem besseren Medium gegriffen als beim ersten Test. Während beim letzten Mal handelsübliche Tomatenerde zum Einsatz kam, wird nun eine teurere, spezielle Growerde benutzt. Da gerade eine gelungene Startphase bei den kurzlebigen Automatic Pflanzen eine Große Rolle spielt für den späteren Ertrag, sollten diese zwei Maßnahmen durchaus schon einen Unterschied ausmachen. Da die Erde für die Pflanzen vorgedüngt ist und Überdüngung vermieden werden soll, wird vorläufig noch kein weiterer Dünger verwendet. Später in der Blütephase, die bei der Creamatic in wenigen Wochen schon beginnen wird, kann leicht zusätzlich gedüngt werden.

Beim nächsten Update sollen andere wichtige Faktoren unter die Lupe genommen werden, wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur von Umgebung aber auch vom Gießwasser. Diese Punkte haben ebenso wie Genetik und Licht ihren Einfluss auf das Wohlergehen von Pflanzen und damit auf das, was sie bereit sind, dem Menschen an Ertrag zurückzugeben.

Der Beitrag G-Tools Bonanza #2 – Die Ertragsoptimierung erschien zuerst auf Hanf Magazin.

Original Artikel: G-Tools Bonanza #2 – Die Ertragsoptimierung

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