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Dennis Peron: wenn Legenden gehen
Autor: D. Budler  02/02/2018 - 08:54:00

Dennis Peron, rechts, mit einem weiteren Cannabis Aktivisten, Jack Herer, in San Francisco 1996 während einer Legalisierungskampagne. Foto: © Andy Kuno/Associated Press 

Der Kampf für die Legalisierung von Cannabis dauert schon bald ein halbes Jahrhundert an. Doch Stück für Stück kommen wir unserer Freiheit näher. Immer mehr Länder akzeptieren die Verwendung von Cannabis in der Medizin und auch der Konsum zu Genusszwecken etabliert sich zunehmend. Aber all das wäre wohl nicht möglich gewesen, wenn es in dieser Bewegung nicht immer Charaktere gegeben hätte, die sich für die Legalisierung mit Leib und Seele eingesetzt hätten. Menschen wie Jack Herer (†2010 ), John Sinclair oder Eddy Lepp haben sich schon vor Jahrzehnten für einen vernünftigen Umgang mit Cannabis eingesetzt und dafür teilweise Haus und Hof riskiert.

Das Leben einer Legende

Eine dieser Legenden war Dennis Peron, der zu seinen Lebzeiten unaufhörlich für die Rechte der Patienten gekämpft und maßgeblich an der Proposition 215 beteiligt war. Leider war der Weg bis dahin für Dennis Peron kein leichter. Nachdem er 1990 seinen Partner Jonathan West an Aids verlor, begann er alles daran zu setzen Cannabis zu medizinischen Zwecken zuzulassen. Deswegen gründete er etwa ein Jahr nachdem Ableben seines Partners den Cannabis Buyers Club (CBC) in San Francisco, der heute als eine der Ersten Dispensaries in den USA angesehen wird.

Dennis Peron erkannte bereits in der Mitte der 80er Jahre als einer der Ersten, dass Cannabis sehr hilfreich die Symptome von HIV Patienten, wie Übelkeit und Appetitlosigkeit lindern kann. Weshalb er sich auch so unermüdlich für die medizinische Nutzung von Cannabis einsetzte. Während seiner Zeit als Aktivist arbeitete er auch mit spitzen Medizinern wie Professor Abrams zusammen und konnte mit ihm bereits 1991 eine Verordnung zur medizinischen Nutzung von Cannabis in San Francisco bewirken. Nach diesem ersten Erfolg lies Dennis Peron nicht nach und schaffte es mit anderen Aktivisten in den folgenden Jahren die Proposition 215 ins Leben zu rufen.

Bei der Verfassung des Schriftstücks war er maßgeblich beteiligt, deshalb wurde er auch „the father of medical marijuana“ genannt. Die Abstimmung über Proposition 215 fand im November 1996 statt und wurde positiv von der Bevölkerung angenommen. Die Prop 215 gestattet es, dass Patienten Cannabis konsumieren, kultivieren und besitzen dürfen, wenn sie eine ärztliche Bescheinigung oder ähnliches besitzen. So erleichtert das Werk von Dennis Peron das Leben unzähliger Menschen bis heute. und konnte es so schaffen die Welt zu verändern.

Leider verstarb der Gute am 27. Januar 2018 im Alter von 72 Jahren an Lungenkrebs in San Francisco. Doch durch seine Taten wird er auf ewig unvergessen bleiben und uns daran erinnern, dass es sich lohnt zu kämpfen. Zu kämpfen für das Richtige. Danke Ruhe in Frieden.

Der Beitrag Dennis Peron: wenn Legenden gehen erschien zuerst auf Hanf Magazin.

Original Artikel: Dennis Peron: wenn Legenden gehen

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