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Verkehrsgerichtstag: Fluch und Segen
Autor: Ismet Yilmaz  29/01/2018 - 08:34:00

Bereits am Freitag den 26.01.2018 wurde ein Beschluss gefasst, der Grund zur Freude gibt.
Bei dem Verkehrsgerichtstag in Goslar gibt es nun eine Einigung was das Führen von Kraftfahrzeugen unter Einfluss von Cannabis angeht. Dort heißt es wer erstmalig im Strassenverkehr auffalle und nur gelegentlich konsumiere soll künftig nicht automatisch den Führerschein verlieren. 

Dort heißt es auch, dass wenn dieser Fall eintritt, dann soll eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung, kurz MPU, besser bekannt als Idiotentest, durchgeführt werden, um die Fahreignung zu beweisen. Diesen bestehen allerdings nur die Wenigsten. Bessere Chancen hat wer sich vorher schulen lässt. Kosten hierbei liegen zwischen ca. 250 € und 1.200 €.

Diejenigen, die Cannabis unter ärztlicher Verordnung einnehmen haben allerdings vorerst kein Grund zur Freude. Denn in diesem Fall wird grundsätzlich an der Fahreignung gezweifelt. Zudem wurde ebenfalls beschlossen, natürlich nur im Interesse der Verkehrssicherheit, dass diese Patienten von qualifizierten Ärzten umfassend über ihre Beeinträchtigung der Fahreignung und Fahrsicherheit informiert werden müssen. Da verdient der Arzt etwas mehr als vorher und tendiert doch eher weniger für die Legalisierung. Ein weiteres Leckerlie vielleicht?

Der Legalisierungszirkus zieht weiter.

Der Beitrag Verkehrsgerichtstag: Fluch und Segen erschien zuerst auf Hanf Magazin.

Original Artikel: Verkehrsgerichtstag: Fluch und Segen

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